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15Sep

Marco Mantovanelli zur Zukunft der Stadthalle auf Gütersloh TV

09Sep

Gütersloh Erneuerbar: Nächste Veranstaltung am 6. Oktober

Ursprünglich für den 19. September geplant, mussten wir die nächste Veranstaltung der Reihe “Gütersloh Erneuerbar” diesmal zum Thema “Mehr Erneuerbare” auf den 6. Oktober verlegen. Auch diesmal werden wir bei den Stadtwerken zu Gast sein. Mehr Details und die Einladung folgen in Kürze!

20Jul

Gütersloh Erneuerbar: Schwerpunktthema Stadtwerke

Wer über ein zukunftsfähiges Konzept für die Energieversorgung in Gütersloh spricht, kommt rasch auf das Thema Stadtwerke. So war unsere Veranstaltungsreihe Gütersloh Erneuerbar mit etwa 50 Gästen folgerichtig in seiner ersten Schwerpunktveranstaltung bei den Stadtwerken Gütersloh zu Gast, um mit den Stadtwerken und interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die energiepolitische Ausrichtung der Stadtwerke zu diskutieren. Ebenfalls dabei: Dipl.-Ing. Harald Vetter, Leiter Sonderprojekte der Stadtwerke Lemgo, ein über die Grenzen OWLs hinaus für seine nachhaltige Ausrichtung bekanntes Stadtwerk.

Unter der Moderation von Wibke Brems, Landtagsabgeordnete aus Gütersloh und Sprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik der Grünen Landtagsfraktion, stellte Uwe Pöppelmann von den SWG die Planungen des Gütersloher Versorgers vor, beantwortete in einer ersten Fragerunde die Fragen des Publikums, ehe Harald Vetter die durchaus beeindruckenden Aktivitäten der Stadtwerke Lemgo vorstellte und sich im Anschluss ebenfalls den zahlreichen Fragen der Anwesenden stellte.

In der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe Gütersloh Erneuerbar hatten die Teilnehmer am 14. Juni bereits einige Stichpunkte zu dieser ersten Schwerpunktveranstaltung formuliert, die es jetzt auch zu berücksichtigen galt: Marketing, Smart Grids, “echter” Ökostromtarif, Ökozielsetzung.

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Lesen Sie bitte in unserer Rubrik Gütersloh Erneuerbar weiter.

In Kürze werden wir die Präsentationen der Stadtwerke Gütersloh und Lemgo auf unserer Internetseite anbieten.

19Jul

Die Öffnungszeiten des Grünen Büros in den Ferien

Unser Büro wird in den ersten drei Wochen der Schulferien nur am Mittwoch von ca. 16:00 bis 18:00 Uhr geöffnet sein.

In der zweiten Ferienhälfte treffen Sie uns am Montag zwischen 12:00 und 15:00 Uhr und am Donnerstag von 13:00 bis 15:00 Uhr an.

Die Gütersloher Stadtratsfraktion tagt in den Schulferien nicht.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern erholsame Ferien!

 

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07Jul

Gütersloh Erneuerbar geht weiter: Schwerpunktveranstaltung Stadtwerke am 19.07. bei den Stadtwerken

Am 19. Juli ab 19:30 Uhr wird die erste Schwerpunktveranstaltung unserer Veranstaltungsreihe Gütersloh Erneuerbar stattfinden. Thema nach der gut besuchten Auftakveranstaltung werden die Stadtwerke sein und die Frage: Wie gelingt hier die Energiewende und der Kurswechsel hin zu einer Versorgung aus Erneuerbaren Energien?

Entgegen vorheriger Ankündigung sind wir mit unserer Veranstaltung zu Gast beim Gegenstand der Diskussion, nämlich bei den Stadtwerken Gütersloh, Berliner Straße 260, 33330 Gütersloh. Uwe Pöppelmann von den Stadtwerken wird uns mit einem Impulsvortrag zu diesem Thema aus der Perspektive der Stadtwerke vertraut machen. Weitere Podiumsteilnehmer sind Harald Vetter von den Stadtwerken Lemgo und unsere Gütersloher Landtagsabgeordnete Wibke Brems. Wir freuen uns auf eine erneut lebhafte Diskussion und eine rege Beteiligung aus dem Publikum!


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28Jun

Grünes Kino gut besucht: Die 4. Revolution – Energy Autonomy

Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!
Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.

In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution – Energy Autonomy.

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Diesen spannenden Film zeigte der Grüne Kreisverband am Abend des 28. Juni im Gütersloher Bambi-Löwenherz Programmkino und trotz des sensationellen Wetters waren viele Grüne und Interessierte der Einladung gefolgt und ließen sich von der Begeisterung Carl-A. Fechners für Erneuerbare Energien anstecken.

Die anschließende Diskussion mit Wibke Brems, unserer Grünen Landtagsabgeordneten aus Gütersloh, zeigte wieder einmal, dass der Wille zur einer energiepolitischen Neuausrichtung groß und in der Gesellschaft fest verankert ist, dass viele BürgerInnen sich hier bereits engagieren und dass die Energiewende vor Ort und von jedem von uns angestrebt werden muss.

20Jun

DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY

Am 28. Juni zeigen wir Grüne im Gütersloher Bambikino, Bogenstrasse 3, 33330 Gütersloh, www.bambikino.de, einen spannenden und aufrüttelnden Film:

Bündnis 90 / Die Grünen Gütersloh präsentieren:

Dienstag 28.6. 19.30h

DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY

Zweifellos ein besonderer Film. Warum? Weil er viele Informationen über die gegenwärtige und zukünftige Energiestruktur enthält. Diese ist verbunden mit einem Riesenproblem, das in drei oder vier Jahrzehnten gelöst sein müsste. Denn noch etwa so lange hält die fossile Energie (Öl, Gas, Kohle), von und mit der wir leben und unsere Wirtschaft aufrechterhalten. Dann, so plädiert der Film, sollte die erneuerbare Energie (Sonne, Wind, Wasser) bereit sein. Regisseur Fechner bereiste die halbe Welt – USA, Brasilien, Europa sowieso, Afrika, China usw. -, fand viele Mitarbeiter und Freunde, die sich für das von ihm angestrebte Ziel einsetzen: weg von der die Umwelt verschmutzenden, von der Erdöl- und Energiewirtschaft dominierten zur sich relativ kurzfristig selbst amortisierenden, „kostenlosen“ Energie aus Sonne, Wind und Wasser. Dem Atomstrom wird ebenfalls ein Kapitel gewidmet. Gänzlich fehlt das Thema der aus (erneuerbaren) Pflanzen gewonnenen Energie. Schlaglichter in diesem Film: das vor Energie (aus knappen Brennstoffen) strotzende Los Angeles; fehlender Strom in Mali, wo Krankenhäuser nachts mit der Taschenlampe beleuchtet werden müssen; Dänemark, wo schon fortschrittliche Energiestrukturen bestehen; der Ort Pfungstadt, wo alte Privathäuser beispielhaft saniert werden; das künftig in Serienfertigung gehende Elektroauto; die Solartechnik in Spanien und deren Anfänge in China; das Mikrokredit-System des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus in Bangladesch; Bianca Jaggers Kampf für die Erhaltung des Regenwaldes; und anderes mehr. Warum Regenwald? Weil die Blätter der Bäume CO2 vernichten. Weiter: Sind Kohlekraftwerke mit CO2-Abscheidung sinnvoll, wenn der CO2-Abfall für lange, lange Zeit in der Erde vergraben. Webseite: www.4-revolution.de

Der Eintritt ist kostenlos und im Anschluss an den Film werden wir mit unserer Gütersloher Landtagsabgeordneten Wibke Brems, Sprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik der Grünen Landtagsfraktion, über die Umsetzung des Umstiegs auf Erneuerbare Energien und die energiepolitischen Herausforderung der Gegenwart diskutieren.



15Jun

Gütersloh Erneuerbar: Jetzt geht´s los!

Reiner Priggen, Grüner Fraktionschef im NRW-Landtag, war unser gutgelaunter und kurzweiliger Impulsgeber bei der Auftaktveranstaltung unserer Veranstaltungsreihe zur energiepolitischen Neuausrichtung Gütersloh im vollbesetzten Konferenzbereich des Flussbett-Hotels. Reiner fasste die Ausgangslage und das Ziel zusammen: Der Klimawandel ist Realität und wir müssen ihn aufhalten, die Erderwärmung darf nicht über +2 Grad Celsius ansteigen. Dieses Ziel zu erreichen wird sehr schwer, aber es ist auch eine spannende Herausforderung. Gebäude, Stromversorgung und Verkehr müssen bis zum Jahr 2050 komplett emissionsfrei sein. Dazu bedarf es einer dezentralen Stromversorgung. Vier Prioritäten sind zu setzen:

  1. Gebäudesanierung
  2. Ausbau Kraft-Wärme-Kopplung
  3. Ausbau Erneuerbare Energien
  4. Energieeffizienz

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Mit Beispielen, welche Wege andere Kommunen in NRW (Kreis Steinfurt, Stadt Lemgo beispielsweise) eingeschlagen haben, schickte Reiner die Teilnehmer in die Kreativpause, an die sich der von unserer Landtagsabgeordneten Wibke Brems moderierte Diskussionsteil anschloss. Jetzt galt es, Themen und Schwerpunkte für die nächsten Veranstaltungen zu setzen und erste Vorschläge für die energiepolitische Neuausrichtung zu sammeln. Rasch schälten sich Schwerpunkte für kommende Diskussionsveranstaltungen heraus, konkrete Vorschläge wurden eingebracht:

Stadtwerke:

  • Marketing für Erneuerbare – wie bleiben die Kunden bei den SWG, wenn unter Umständen der Preis bei besserem Strom steigt?
  • Smart Grids
  • Smart Metering
  • echter Ökostrom über die SWG (wird in Kürze im Rat behandelt)
  • Stadtwerke müssen sich ein Öko-Ziel setzen

Erneuerbare Energien:

  • Bürgerwindpark und Park Erneuerbarer Energien allgemein für Stadt und Kreis
  • Solarparks auf minderwertigen landwirtschaftlichen Flächen, was eine baurechtliche Problematik darstellt
  • Potenzialanalyse EE
  • EE-Park auf Konversionsflächen
  • Umwandlung des Flughafengeländes in Windenergiepark, wie kann man den Flughafen als solchen aufheben
  • energetische Klärschlammnutzung
  • Solarthermie stärker nutzen

Stadt als Vorbild:

  • Energiezielsetzung für die Stadt formulieren
  • Öffentliche Gebäude nur noch solar und passiv

Energieeffizienz:

  • Weihnachtsbeleuchtung auf LED-Technik umstellen
  • Heizverbot für Außenbereiche

Verkehr:

  • mehr Platz für den Fahrradverkehr
  • Carsharing mit E-Mobilen
  • Umrüstung des ÖPNV auf E-Mobilität
  • attraktiverer ÖPNV generell
  • besseres Marketing für den ÖPNV
  • Tankstellen für E-Mobilität

Gebäude:

  • in der Planung Gebäudeausrichtung optimieren
  • gesetzliche Vorgaben in Gütersloh vorziehen und früher umsetzen
  • mehr Qualität in der Beratung und für die Planung umweltbewusster Bauvorhaben, also Handwerker und Architekten fit machen

Wärmeversorgung:

  • Abwasserwärmerückgewinnung in den Hauptabwassersammlern
  • Nahwärmeverbünde im Umfeld von BHKW
  • gemeinsame BHKWs im Verbund von mehreren Einfamilienhäusern

Nach einer vielversprechenden, lebhaften, ersten Debatte stimmten die Teilnehmer über die nächsten Schwerpunktveranstaltungen ab und so konnten wir die beiden nächsten Veranstaltungen bereits festlegen:

Stadtwerke: 19.07.2011 um 19:30 Uhr

Mehr Erneuerbare: 19.09. um 19:30 Uhr

 

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30Mai

Wibke, Maik und Andreas: Mitmachen bei Gütersloh Erneuerbar!

30Mai

Marco Mantovanelli auf der LDK: Bürgerhaushalt auf Landesebene

Auf der Grünen Landesdeligiertenkonferenz in Emsdetten brachte Marco Mantovanelli, Sprecher der Grünen Ratsfraktion Gütersloh, einen Antrag zur Einführung eines BürgerInnenhaushalts auf Landesebene ein.
Hier Marcos Rede im Wortlaut:

Liebe Freundinnen und Freunde,

Bürgerhaushalte erfreuen sich auf kommunaler Ebene zunehmender Beliebtheit. In Deutschland sind bereits über 60 Bürgerhaushalte durchgeführt worden und in vielen Kommunen wird deren Einführung vorbereitet.

Es zeigt sich, dass es sich lohnt, die Menschen in die Haushaltsberatungen einzubeziehen, auch wenn die finanzielle Situation schwierig ist. Die Akzeptanz von politischen Entscheidungen ist höher, wenn die Betroffenen bei der Ausarbeitung aktiv beteiligt werden und Ihnen die Chance gegeben wird selbst zu artikulieren, was sie wollen, was sie unter welchen Bedingungen mittragen würden und was nicht.

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Wir GRÜNE sollten klar signalisieren, dass uns das Feedback der Menschen vor Ort für unsere Vorhaben wichtig ist, dass wir keine Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg treffen wollen, sondern dass wir mit Ihnen gemeinsam Vorhaben umsetzen und Probleme lösen wollen, auch auf Landesebene.

Es ist klar, dass kommunale Bürgerhaushalte nicht eins zu eins auf die Landesebene übertragbar sind. Allein, was die Anzahl der möglichen Teilnehmer angeht, sind hohe Anforderungen an ein übersichtliches und gut strukturiertes Verfahren zu stellen. Mit dem Landesvorstand haben wir verabredet, dass die Arbeitsgruppe „Nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik“, die vom Landesvorstand eingesetzt wurde, unter Einbeziehung der Landtagsfraktion Vorschläge für ein praktikables Verfahren ausarbeiten soll. Daher der Antrag V1-Neu.

Die Grünen in Schleswig-Holstein haben vor kurzem einen Mitmachhaushalt auf Landesebene ins Leben gerufen. Dort werden 40 Fragen und Vorschläge zum Landeshaushalt den Bürgerinnen und Bürgern zur Bewertung vorgelegt. Die Resonanz darauf ist sehr hoch. In den ersten 5 Tagen wurden bereits 12600 Stimmen zu den Fragen zum Haushalt abgegeben.

Die Einhaltung der Schuldenbremse wird uns auch in NRW vor eine große Herausforderung stellen.

Es ist das richtige Signal, wenn wir sagen, wir wollen die Menschen einbeziehen auch bei schwierigen Entscheidungen. Wir Grüne sind dann besonders stark, wenn wir ganz nah an den Menschen vor Ort sind.

In diesem Sinne bitte ich euch um eure Zustimmung.

Hier der Antrag Marcos, wie er von der LDK mit großer Mehrheit beschlossen wurde.

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