"BITTER COAL" Raubbau an Mensch und Umwelt für Braun- und Import-Kohle?

Zwei Vorträge von Stefan Förster (B.U.N.D.) Katrin Ganswindt (URGEWALD)

Bambi Filmkunstkinos, Gütersloh, Bogenstr.3, Freitag 6.9.2013, 19:30 Uhr 

MC900216794Bitter Coal Die großen Energieerzeuger E.ON, STEAG, RWE, EnBW und Vattenfall betreiben über 60 Steinkohlekraftwerke in Deutschland. Und sie alle planen den Bau weiterer Kohlekraftwerke mit enormen Verbrennungskapazitäten. Dass Steinkohle zu den klimaschädlichsten Brennstoffen gehört, ist weithin bekannt. Was nicht bekannt ist, und worüber RWE, E.ON und Co. gerne schweigen, ist aus welchen Minen diese Kohle stammt und welche ökologischen und sozialen Wunden ihre Gewinnung vor Ort hinterlässt. Wer danach fragt, wird von Energie- konzernen gern mit allgemeinen Nachhaltigkeits- Floskeln abgespeist und auf die Industrieinitiative #Better Coal" verwiesen. Die wahre Bilanz ist jedoch eine bittere. Ein Großteil der in Deutschland verfeuerten Steinkohle stammt aus dem Ausland. Für die über 30 Millionen Tonnen im- portierte Steinkohle, die in unseren Kraftwerken jährlich verbrannt werden, verlieren Indigene in Kolumbien ihr Land, werden in den USA Bergspitzen weggesprengt und in Russland sowie Südafrika Flüsse und Grund- wasser vergiftet. Merh Infos dazu: http://wiki.fee-owl.de/FEE-OWL/2013-09-06

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