Gelungener Infoabend zur Konversion

Rund 30 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der GRÜNEN zum Konversionsabend am 6. Mai 2013 gefolgt. Bei der Veranstaltung wurden die Leitlinien zur Entwicklung der Konversions-Flächen intensiv diskutiert und kommentiert. Stefan Engstfeld MdL, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und europapolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Landtag NRW, leitete in das Thema ein, zeigte an Beispielstädten Positives auf und steckte Grenzen ab. Er lobte den frühen Einstieg der Stadt Gütersloh und der Politik in dieses Projekt, das sich gut und gerne als Jahrhundertaufgabe bezeichnen lassen kann. Er betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit NRW.Urban, die mit großem Know-how viele solcher Prozesse in die richtigen Bahnen lenkt und begleitet.
Birgit Niemann-Hollatz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Gütersloh, machte dann auch von Beginn an deutlich, dass die GRÜNEN grundsätzlich die Vorschläge von NRW.Urban begrüßen. Danach soll das Flughafengelände in drei Nutzungsbereiche aufgeteilt werden: Natur- und Landschaftsraum, Gewerbeflächen, Freizeit- und Erholungsflächen. „Ergänzt werden sollen diese Schwerpunkte nach unserer Ansicht durch Standorte zur Nutzung von Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Windkraftanlagen“, fügte Birgit Niemann-Hollatz hinzu. Sie fasste in ihrem Vortrag den aktuellen Stand der Untersuchungen zusammen und erläuterte die Vorstellungen der GRÜNEN Ratsfraktion. Am Beispiel der verkehrlichen Anbindung des Flughafenareals verdeutlichte sie, dass die Aktivierung der vorhandenen Anbindung an die TWE-Strecke Priorität hat. Der Bau neuer Straßenverbindungen kommt für die GRÜNEN nicht in Frage.
Auch die frei werdenden Wohneinheiten waren ein Thema, bei dem zunächst die Konsequenzen für die Stadt insgesamt sowie die einzelnen Stadtteile beleuchtet werden müssen, damit die Stadt Gütersloh zeitnah aktiv werden kann.
Entscheidend für den Erfolg eines solch wichtigen Prozesses ist Transparenz. Daher wurde der Vorschlag der GRÜNEN Ratsfraktion, unter anderem einen Entwicklungsbeirat einzusetzen, der sich aus Stadt, Kreis, Bezirksregierung, BImA, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Politik, Umweltverbänden, Energiegruppen, Wirtschaftsverbänden sowie Vertretern von Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzt, von den Anwesenden ausgesprochen positiv aufgefasst.
Wibke Brems MdL, Sprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz sowie Ratsmitglied in Gütersloh betonte: „Wir stehen am Anfang eines wichtigen Prozesses, der, wenn er gelingen soll, mit Kreativität und Optimismus vorangetrieben werden muss. Gerade die Einbeziehung der Nutzung Erneuerbarer Energien bietet bei frühzeitiger und umfassender Bürgerbeteiligung enorme Chancen, die die Stadt Gütersloh wahrnehmen sollte.“

v.l.n.r.: Marco Mantovanelli, Wibke Brems, Birgit Niemann-Hollatz, Stefan Engstfeld

v.l.n.r.: Marco Mantovanelli, Wibke Brems, Birgit Niemann-Hollatz, Stefan Engstfeld

Hier können Sie sich die Präsentation anschauen. Hier gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten.

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