Mahnwache zum Atomausstieg

Zwei Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima dauert die atomare Katastrophe weiterhin an, noch immer leiden Zehntausende unter den Folgen des Unglücks, können keinen "Alltag" leben.
Auch in Deutschland ist klar: Keines der AKW ist sicher, dennoch sollen sie bis 2022 laufen.
Die Stadtwerke Gütersloh haben noch immer mehr als 30% Atomstrom aus Grohnde im Netz. Die Uranfabriken in Gronau und Lingen exportieren weiter atomaren Brennstoff in die ganze Welt – unbefristet. Die Atommüllfrage ist weiter ungelöst. Und die Energiewende wird von der Bundesregierung blockiert.

Fukushima I by Digital Globe B

Energiewende braucht Atomausstieg!
Wir brauchen keine Atomenergie – wir brauchen Sonne, Wind und Wasser! Doch die Bundesregierung sabotiert die Energiewende: Indem sie unnötig viele Unternehmen von der EEG-Umlage befreit, treibt sie die Strompreise für Privathaushalte und Gewerbetreibende hoch. Dabei machen Erneuerbare Energien den Strom günstiger, nicht teurer. Doch die an der Strombörse sinkenden Preise werden von den Konzernen nicht an ihre KundInnen weitergegeben.
Unterdessen treiben vor allem BürgerInnen, LandwirtInnen, Genossenschaften und Kommunen den Ausbau der Erneuerbaren Energien voran. Sie haben deren Anteil an der Stromproduktion bereits auf 25 Prozent steigen lassen. Sie zeigen: Wir brauchen keine Großkonzerne, um Atomausstieg und Klimaschutz voran zu bringen.
Alle Bürgerinnen und Bürger in Gütersloh und Umgebung sind zur Teilnahme am Montag, 11. März 2013 eingeladen.
18:00 Uhr Berliner Platz: Mahnwache
Nach einer Schweigeminute und einer kurzen Ansprache besuchen wir die Andacht in der Kirche.
18:15 Uhr Martin-Luther-Kirche: Gedenk-Andacht für die Opfer von Fukushima 19:00 Uhr Bambi Kino: Angelika Claussen berichtet von Ihrer Japan Reise

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