Stickoxidmessungen mit überraschendem Ergebnis

Die Messung der Stickoxide an der Blessenstätte in Gütersloh und der Brackweder Straße in Friedrichsdorf hat ein überraschendes Ergebnis hervorgebracht: Der Wert an der Blessenstätte ist deutlich schlechter als in Friedrichsdorf. Das hatte die Ratsfraktion der Grünen nicht erwartet. Im Zeitraum vom 18.09. bzw. 21.09. bis 8.10. wurden in der Stichprobe folgende Werte ermittelt: Blessenstätte 29,9 Mikrogramm; Friedrichsdorf 24,2 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2). Der Grenzwert für Innenstädte liegt bei 40 Mikrogramm. Also alles gut in Gütersloh und Friedrichsdorf? Mitnichten. Zu beachten ist, dass die Werte gemittelt werden, aus der Belastung nachts um 3 Uhr und morgens um 8 Uhr. Das heißt, dass zu bestimmten Zeiten die Werte deutlich niedriger aber auch deutlich höher liegen können. Die Messemethode mit Passivsammlern der Firma Passam aus der Schweiz stellt darüberhinaus keine wissenschaftliche Messung dar, sondern kann lediglich eine Tendenz verdeutlichen.

Wir Grünen fordern daher weiterhin Maßnahmen zur Verminderung der Stickstoffdioxodbelastungen in Gütersloh zu ergreifen. Teils durch dem Umstieg auf E-Busse von den Stadtwerken, auf E-Fahrzeuge bei der städtischen Flotte als auch die konsequente Förderung des nicht-motorisierten Individualvekehrs. Wir wünschen uns, dass Stadtwerke und Stadtverwaltung da mit gutem Beispiel voran gehen.  Bei der zuständigen Landesbehörde Straßen NRW soll am besten ein Durchfahrverbot für LKWs erreicht werden, um die Verkehrsbelastung in Friedrichsdorf spürbar zu reduzieren.

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