Grüne beantragen sichere Querung an der Moltkestraße 29. August 202529. August 2025 Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat hat einen Prüfantrag eingebracht, der die Einrichtung einer Querung der Moltkestraße mit Vorrang für Fuß- und Radverkehr zwischen der Schulstraße und dem Schulpättchen zwischen Hohenzollernstr. und Moltkestraße (zwischen der Altstadtschule und der Elly-Heuss-Knapp-Schule) vorsieht. Ziel ist es, die Sicherheit insbesondere für die zahlreichen Schülerinnen und Schüler der drei angrenzenden Schulen deutlich zu verbessern.„Die Kreuzung Moltkestraße / Schulstraße / Pättchen ist ein neuralgischer Punkt im Schulweg vieler Kinder und Jugendlicher“, erläutert Ingold Klee, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen. „Immer wieder kommt es dort zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen, die insbesondere für junge und unerfahrene Verkehrsteilnehmende problematisch sind. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass Vorrangregelungen für Fuß- und Radverkehr an solchen Stellen die Unfallgefahr erheblich reduzieren können.“Die Grünen verweisen auch auf erfolgreiche Beispiele aus anderen Städten, wie etwa Rheda-Wiedenbrück, wo eine vergleichbare Vorrangquerung an einer stark befahrenen Kreuzung bereits umgesetzt wurde. In Gütersloh sei die Situation jedoch eine andere: Die Moltkestraße ist eine Sackgasse, in der besonders zu Schulzeiten viel Elterntaxi-Verkehr herrscht. „Gerade hier brauchen wir eine klare und sichere Lösung, die Kinder schützt und den Verkehrsfluss ordnet“, betont Klee.Die ursprünglich an dieser Stelle geplante Fahrradstraße wurde politisch nicht beschlossen.„Umso wichtiger ist es jetzt, eine alternative Lösung umzusetzen. Wir sehen dringenden Handlungsbedarf, an diesem neuralgischen Punkt eine klare und sichere Verkehrsregelung im Sinne der schwächeren Verkehrsteilnehmenden zu schaffen“, so Klee weiter.Der Prüfantrag sieht vor, dass die Verwaltung untersucht, wie eine solche Vorrangquerung verkehrsplanerisch realisiert werden kann. Dabei sollen sowohl die erforderlichen baulichen Maßnahmen als auch mögliche Förderprogramme geprüft werden. Das Ergebnis der Prüfung soll im Mobilitätsausschuss vorgestellt und gemeinsam über das weitere Vorgehen beraten werden. „Wir wollen eine klare, sichere und zukunftsorientierte Verkehrsregelung schaffen, die den Bedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden gerecht wird“, fasst Klee abschließend zusammen.