Durchbruch für die Jugend in Gütersloh! 6. März 20256. März 2025 Gute Nachrichten: Wir haben’s geschafft! Auf unsere Initiative hin konnten wir mit CDU und SPD eine Lösung finden, die weite Teile unserer Jugendhilfe rettet! Im heutigen Ausschuss bringen wir einen gemeinsamen Antrag ein, welcher viele geplante Kürzungen zurücknimmt.Kinder- und Jugendarbeit ist und bleibt systemrelevant und eine essenzielle Investition in die Zukunft unserer Stadt!Jede Kürzung, die dennoch vorgenommen wird, schmerzt, denn wir wissen: Wenn wir unsere Kinder und Jugendlichen wirklich ernst nehmen, müssen wir in ihre Bildung investieren und nicht kürzen.Gleichzeitig ist uns bewusst, wie dramatisch die Haushaltslage ist. Wir sind froh über die gefundenen Lösungen sowie die kooperative Zusammenarbeit. Wir danken allen engagierten Mitstreiter:innen, die sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen einsetzen.Hier geht’s zum Antrag.Und hier folgt unsere gemeinsame Pressemitteilung mit den anderen Fraktionen:CDU, Grüne und SPD zeigen Kompromissbereitschaft bei Jugendhilfe-BudgetGütersloh, 06. März 2025 – Die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und SPD haben für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der eine ausgewogene Priorisierung im Bereich der Jugendhilfe vorsieht.Angesichts der aktuellen finanziellen Herausforderungen der Stadt Gütersloh war es notwendig, verantwortungsbewusste Anpassungen vorzunehmen, um weiterhin eine stabile und nachhaltige Jugendhilfe in Gütersloh zu gewährleisten. Die Fraktionen haben sich auf einen Kompromiss verständigt, der Einsparungen in einigen Bereichen mitträgt, während zentrale Angebote, wie die Schulsozialarbeit und die Offene Kinder- und Jugendarbeit, weitestgehend unangetastet bleiben. Die fachliche Zustimmung des Beschlusses zum Kinder- und Jugendförderplan bleibt erhalten. Auch der Jugendtreff Kattenstroth wird in 2026 weiterbetrieben und dessen Arbeit vor dem Haushalt 2026 neu evaluiert.Die gefassten Beschlüsse zeigen, dass die demokratischen Fraktionen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und schwierige, aber notwendige Entscheidungen zu treffen. Dabei bleibt das gemeinsame Ziel klar: Die bestmögliche Förderung junger Menschen in Gütersloh unter den gegebenen Rahmenbedingungen sicherzustellen.Nils Wittenbrink, jugendpolitischen Sprecher der CDU, erklärt: „Wir sind froh, dass wir in einem gemeinsamen Kraftakt der großen Fraktionen die schlimmsten Einsparungen im Kinder- und Jugendbereich vorerst verhindern können und keine Strukturen zerschlagen werden. Die gewonnene Zeit sollte genutzt werden, um zu prüfen, ob Einsparungen verträglicher umgesetzt werden können.“Simone Hanneforth, Bündnis 90/Die Grünen, ergänzt: „Kinder- und Jugendarbeit ist systemrelevant und eine essenzielle Investition in die Zukunft unserer Stadt. Wir haben uns von Anfang an dafür eingesetzt, in diesem Bereich möglichst wenig zu kürzen. Keine der Maßnahmen ist wirklich verzichtbar. Insbesondere den Erhalt der Schulsozialarbeit und des Jugendtreffs Kattenstroth sehen wir als großen Erfolg.“„Wir haben uns intensiv mit dem Haushalt auseinandergesetzt und dann priorisiert. Es war uns wichtig, dass zentrale Angebote für Kinder und Jugendliche erhalten bleiben“, betont Matthis Haverland (SPD). „Die Zusammenarbeit der demokratischen Fraktionen aber auch die guten Gespräche mit den Trägern zeigen, dass auch in schwierigen Zeiten pragmatische Lösungen gefunden werden können, die das Wohl der Kinder und Jugendlichen im Blick behalten.“Die Fraktionen setzen mit diesem Antrag ein klares Zeichen für eine konstruktive Zusammenarbeit und die Bereitschaft, tragfähige Kompromisse zu schließen.Die Beschlüsse für den Jugendhilfeausschuss sind das erste Ergebnis der gemeinsamen Beratungen zum Haushalt. Auch in anderen Fachbereichen werde über Kompromisse verhandelt mit dem Ziel eine möglichst breite Zustimmung zum Haushalt 2025 zu erreichen.