Grüne beantragen erneut Mittel für Baumpflanzungen und Grünflächenausbau im Haushalt 2026 12. März 202613. März 2026 Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt im Finanzausschuss einen Antrag auf Bereitstellung zusätzlicher Haushaltsmittel für Baumnachpflanzungen, Baumpflege und die Schaffung neuer Grünflächen durch Entsiegelung. Hintergrund ist das Fehlen entsprechender Posten im aktuellen Haushaltsentwurf 2026.„Bäume sind eine Investition in die Zukunft unserer Stadt, die sich langfristig bezahlt macht“, erklärt Marco Mantovanelli, finanzpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion. „Neben den ökologischen Vorteilen für Klima, Luftqualität und Biodiversität haben sie auch wirtschaftliche Effekte. Sie steigern die Aufenthaltsqualität, senken den Energieverbrauch durch Verschattung und entlasten bei Starkregen unsere Infrastruktur. Mehrere internationale Studien zeigen, dass Investitionen in Stadtbäume ein Mehrfaches ihres Einsatzes an volkswirtschaftlichem Nutzen erzeugen können.“Als Gegenfinanzierung für die beantragten 500.000 EUR schlagen die GRÜNEN vor, die Kosten durch Minderaufwendungen bei der Kreisumlage zu decken. Darüber hinaus sollen möglichst Mittel aus Förderprogrammen akquiriert werden. Ein ähnlicher Antrag war im vergangenen Umweltausschuss knapp gescheitert, allerdings ohne detaillierten Gegenfinanzierungsvorschlag.„Für eine lebenswerte Stadt sind Investitionen in Bäume und Grünflächen unverzichtbar. Sie sind eine Wertanlage mit hoher Rendite“, betont Mantovanelli. „Es geht nicht nur um kurzfristige Maßnahmen, sondern um langfristige Weichenstellungen für Klimaresilienz und städtische Lebensqualität. Die Priorisierung dieser Mittel im Haushalt 2026 wird daher ein wesentlicher Maßstab für unsere Gesamtbewertung des Haushalts sein.“Zum Antrag