Grünes Stadtgespräch: „Zwischen Transformation und Versorgungssicherheit – die Energiewende im Alltag“ 19. Mai 202619. Mai 2026 Beim jüngsten Grünen Stadtgespräch in Gütersloh thematisierte Wibke Brems, Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion NRW, die Chancen und Herausforderungen der Energiewende in Nordrhein‑Westfalen. Die Teilnehmenden der Veranstaltung des Grünen Ortsverbands diskutierten, wie die Transformation in NRW gelingen kann.Die Windenergie in NRW befinde sich im Aufwind, man sei auf klarem Kurs, die im Koalitionsvertrag vereinbarten 1.000 neuen Windenergieanlagen bis zum kommenden Jahr zu erreichen. Brems betonte, dass die Akzeptanz für Windenergieanlagen maßgeblich davon abhänge, ob die lokale Bevölkerung direkt von der Energieerzeugung profitiere. Instrumente wie das Bürgerenergiegesetz sind hierbei entscheidend, um finanzielle Vorteile in den Kommunen zu verankern und die Akzeptanz der Bevölkerung zu erhöhen. „Ambitionierter Ausbau der Windenergie und Akzeptanz sind kein Widerspruch sondern sehr gut vereinbar, das beweisen wir in NRW“, so Brems.Auf der Bundesebene droht durch die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche für das Erneuerbare Energien Gesetz jedoch vor allem für den Ausbau der Photovoltaik ein erheblicher Einbruch, beispielsweise durch die geplante Streichung der Photovoltaik-Vergütung für Anlagen unter 25 kWp, also alle Anlagen auf Ein- und Mehrfamilienhäusern.Die Sektoren Wärme, Verkehr und Strom werden durch die Energiewende, vermehrte Elektromobilität und Einsatz der Wärmepumpe immer mehr miteinander gekoppelt. Wind- und Solarenergie stellen den größten Anteil der Erneuerbaren Energien zur Verfügung. Trotz der damit verbundenen technischen Hürden bleibt die Versorgungssicherheit stabil, die Ausfallzeiten in Deutschlang sinken seit Jahren und sind im internationalen Vergleich spitze.Christian Störck, Sprecher des Ortsverbandes, unterstrich die Bedeutung des Dialogs: „Die Energiewende ist kein rein technisches Projekt, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Die Erneuerbaren Energien sind der Garant dafür, dass die Vorteile der Transformation direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern und in unseren Kommunen ankommen.“Um die Wärmewende soll es unter anderem im nächsten Stadtgespräch gehen. In Gütersloh ist die kommunale Wärmeplanung bereits abgeschlossen, und mit einer Quote von 67 % beim Einbau von Wärmepumpen zeigt die Region eine positive Entwicklung. Ergänzend dazu bietet die Nutzung von Flusswärme über Wärmepumpen innovative Ansätze für die lokale Wärmeversorgung.Auf dem Bild: Wibke Brems MdL, Christian Störck (Sprecher Ortsverband)