ZOB-Sanierung: Jetzt sinnvoll investieren – Perspektive fürs Bahnhofsumfeld sichern

Die Grünen in Gütersloh unterstützen die Beschlussvorlage der Verwaltung zur Sanierung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB). Für die Bürger:innen bedeutet die Sanierung vor allem mehr Sicherheit, bessere Orientierung und einen barrierefreien Zugang zum öffentlichen Nahverkehr an einem zentralen Ort der Stadt.

„Der ZOB spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle im Alltag, etwa beim Umsteigen oder auf dem Weg zur Arbeit und in die Innenstadt“, erklärt Maik Steiner, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN sowie Vorsitzender des Mobilitätsausschusses. „Nach über 30 Jahren ist eine grundlegende Erneuerung notwendig.“

Aus grüner Sicht ist die ZOB‑Sanierung eine sehr sinnvolle Investition in die Alltagsmobilität. Damit sie langfristig wirkt, werden jetzt konkrete Lösungen ausgearbeitet, Varianten geprüft und Fördermittel in die Planung einbezogen. So wird sichergestellt, dass öffentliche Mittel gezielt, wirksam und zukunftsfest eingesetzt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit sowie auf klaren, sicheren Wegeverbindungen. Auch die Wege vom Bahnhof in die Innenstadt sollen übersichtlicher und angenehmer werden, als Teil eines übergeordneten städtebaulichen Ziels, das Bahnhofsumfeld insgesamt aufzuwerten und besser mit der Innenstadt zu verbinden.

Zugleich halten die Grünen an einem mittelfristigen Ziel fest: Eine stärkere Rolle der Kaiserstraße für Busverkehre wurde intensiv geprüft und bleibt perspektivisch sinnvoll und wünschenswert für die Entwicklung des Bahnhofsumfelds. Dafür sind jedoch umfangreiche Straßenumbauten und hohe Investitionen notwendig.

„Eine gute Mobilitätspolitik verbindet Alltagstauglichkeit mit einer klaren städtebaulichen Perspektive. Deshalb ist es richtig, den ZOB jetzt dort zu verbessern, wo es konkret notwendig ist, und zugleich das Bahnhofsumfeld als Ganzes weiterzudenken“, sagt Ingold Klee, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion.