Weihnachtsbaum – aber bitte Bio!

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Warum, werden sich viele fragen, denn schließlich isst man einen Weihnachtsbaum nicht. Was viele nicht wissen: Konventionelle Christbaum-Plantagen bedeuten auch Pestizide und viel Mineraldünger und damit eine Belastung von Böden sowie von Grund- und Oberflächengewässern.

Rund 29 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Der allergrößte Teil stammt aus Weihnachtsbaumkulturen. Nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft, der Rest kommt von Plantagen. Aber auch diese Bäume stammen häufig nicht direkt aus dem Wald, sondern wachsen auf Sondernutzungsflächen (z. B. auf durch den Wald führenden Trassen für Hochspannungsleitungen oder Gas-Pipelines) oder auf zum Forstbetrieb gehörenden Landwirtschaftsflächen.

Eine gute Alternative sind daher Weihnachtsbäume aus ökologischer Erzeugung. Sie werden ohne jeglichen Mineraldünger- und Pestizideinsatz angebaut.

Ökologisch zertifizierte Weihnachtsbäume gibt es aus zwei unterschiedlichen Anbaumethoden. Der Großteil wird nach den Kriterien des ökologischen Landbaus auf Plantagen gezogen. Ein wesentlich kleinerer Teil stammt aus dem ökologisch ausgerichteten Waldbau.

Wer also aktuell zum Weihnachtsbaumeinkauf aufbricht und dabei auch ökologische Aspekte berücksichtigen will, findet im Öko-Knigge für den Christbaumkauf von der Organisation Robin Wood den Händler in seiner Umgebung. Damit tut man der Natur etwas Gutes und sorgt mit einer steigenden Nachfrage nach Bio-Weihnachtsbäumen auch dafür, dass immer mehr Betriebe überzeugt werden, ihre Bäume zertifizieren zu lassen.

In der Nähe von Gütersloh werden auf dem Biohof Bobbert und an einem Verkaufstand vor Ikea in Bielefeld Weihnachtsbäume aus den Nadelholzkulturen von Wiese-Höhmann verkauft.

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