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17Apr

„Gütersloh verliebt sich“

Erste Aktionswoche gegen Homophobie vom 9. bis 17. Mai

RainbowFlash_2014_LukasSchuermannVeranstalter der Aktionswoche, die unter dem Motto „Gütersloh verliebt sich“ steht, sind Marianne und Detlef Kerkhoff von der  Elterngruppe OWL sowie Stefan Matthias Pape von der Gütersloher Gruppe „ich bin – mensch“. Die beiden Organisationen  haben sich zur Aktionsgruppe gegen Homophobie zusammengeschlossen. Die Veranstalter hatten bereits 2013 und 2014 gemeinsam  mit  vielen Bürger*innen durch den  Start von bunten Luftballons im Rahmen eines  Rainbow Flashs auf dem Berliner Platz ein farbenfrohes Zeichen für die Vielfalt der Liebe gesetzt. Der somit dritte Rainbow Flash findet in diesem Jahr am Sonntag, 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie,  um 17 Uhr auf dem Berliner Platz statt. Zudem gibt es am 16. und 17. Mai auf dem Berliner Platz einen Infostand. Jede(r) die/ der ein Zeichen setzen will, ist herzlich eingeladen.

In diesem Jahr wolle man mit dem Rainbow Flash nicht nur ein Zeichen setzen, sondern die Thematik "Homophobie und Homosexualität" auch inhaltlich behandeln, betonen die Veranstalter. Man biete die Möglichkeit, verschiedene Veranstaltungen zu besuchen,  um so eigene Vorurteile zu hinterfragen.

Zum Auftakt der Aktionswoche gegen Homophobie in Gütersloh findet am Samstag, 9. Mai  ein offenes Treffen der Elterngruppe OWL von homosexuell liebenden Kindern  von 15.30 bis 18 Uhr im Gemeindezentrum der Matthäus-Kirche statt.

Von Dienstag,  12. Mai an wird in der Stadtbibliothek Gütersloh die Ausstellung „Ach, so ist das?!“ gezeigt. Die Comic-Ausstellung behandelt mit kurzen Geschichten verschiedene Themen und Herausforderungen von homosexuell liebenden Menschen. Die Ausstellung ist bis zum 13. Juni zu sehen.

In der Weberei wird am Dienstag, 12. Mai um 19.30 Uhr das Theaterstück „Schlachtertango“ aufgeführt. Das Stück des Bielefelder Theaterlabors handelt vom Bielefelder Ludwig M., der 1936 wegen seiner Homosexualität von der Gestapo verhaftet wird. Als Jude überlebt er die Konzentrationslager Buchenwald und Auschwitz. […] Der Eintritt ist frei.

Zum Abschluss der Aktionswoche findet am Sonntag, 17. Mai nach dem Rainbow Flash (17 Uhr Berliner Platz) um 18 Uhr in der Martin-Luther-Kirche ein Gottesdienst mit dem Thema „Verliebt in Vielfalt“ statt. Der Gottesdienst wird von den Pfarrern Stefan Salzmann und Thorsten Maruschke  sowie der Aktionsgruppe gegen Homophobie gestaltet. Für den musikalischen Rahmen zeichnen Kirchenmusikdirektor Sigmund Bothmann an der Orgel  und die Musikgruppe TEN SING vom CVJM Gütersloh verantwortlich.

Weitere Informationen im Internet unter

www.gt-verliebtsich.de  und www.facebook.de/gtverliebtsich

02Apr

GRÜNE aus Gütersloh, Herford und Bielefeld im Gespräch

P10105821Am Montag, den 23.03. trafen sich die GRÜNEN aus  Herford, Gütersloh und Bielefeld, um über eine stärkere regionale Zusammenarbeit zu sprechen. Dabei befanden sich die unterschiedlichsten Themen auf der Tagesordnung: Es ging um Möglichkeiten zur Entwicklung interkommunaler Gewerbeflächen, Überlegungen zur Verstärkung bestehender und Begründung neuer Kooperationen in der Region aber auch um konkrete Probleme wie die Ortsumgehung Friedrichsdorf oder den Hochwasserschutz.

Es gibt zwischen den drei Städten viele gemeinsame Handlungsfelder, bei denen sich gemeinsam viel erreichen lässt und gerade vor dem Hintergrund der Diskussion über den neuen Landesentwicklungsplan (LEP) ist die regionale Orientierung richtig und wichtig.

Birgit Niemann-Hollatz, Vorsitzende der GRÜNEN Gütersloher Ratsfraktion: „In diesem ersten Treffen in Dreierkonstellation ging es darum, gemeinsame Handlungsfelder auszuloten. Wir haben einen ersten Eindruck gewonnen, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit für alle Beteiligten u. a. durch die Nutzung von Synergieeffekten von Vorteil sein kann. Stadt oder Kreis – es gilt über die Stadtgrenzen hinweg zu denken. Wir werden die Gespräche auf jeden Fall fortsetzen!“

31Mrz

Grüne Mitglieder drücken Vorstand ihr Vertrauen aus

Mit Maik Steiner und Andreas Brems steht die bewährte Doppelspitze weiterhin dem Grünen Ortsverband vor. Kassierer bleibt Martin Sellenschütter. Die Zahl der Beisitzerinnen hat sich jedoch erhöht: Neben der Landtagsabgeordneten Wibke Brems und Bernd Johannhardt ist nun Ines Böhm neu mit dabei.

neuer Vorstand 2015Die Mitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen Gütersloh trafen sich zur Jahreshauptversammlung in der GRÜNEN Geschäftsstelle. Auf der Tagesordnung stand turnusgemäß die Wahl des Vorstands. Maik Steiner (36) und Andreas Brems (63) wurden in ihrem Amt als Sprecher bestätigt. Auch Martin Sellenschütter (44), der für seine sorgfältige Buchführung bekannt ist, wurde ebenfalls wieder einstimmig zum Kassierer des Ortsverbands gewählt. Komplettiert wird der Vorstand von der Landtagsabgeordneten Wibke Brems (34), Sprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik der GRÜNEN Landtagsfraktion sowie Bernd Johannhardt (57), der auch in der Ratsfraktion als sachkundiger Bürger aktiv ist, als Beisitzer. Neue Beisitzerin ist die vierfache Mutter und angehende Erziehungswissenschaftlerin Ines Böhm (48). Auch sie engagiert sich seit gut einem Jahr bereits in der Ratsfraktion und bringt nun auch ihre Ideen in die Vorstandsarbeit mit ein.

Auf die Antwort zu der Frage, wie sich die GRÜNEN zu der Bürgermeister*inwahl 2015 aufstellen, hatten viele Mitglieder besonders gespannt gewartet. Maik Steiner erklärte hierzu: „Wir haben uns intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt und beschlossen, keine eigene Kandidatin ins Rennen zu schicken.“ Es ist geplant, mittels einer „öffentlichen grünen Podiumsdiskussion“ mit den Kandidat*innen unter GRÜNEN Gesichtspunkten ins Gespräch zu kommen. „Wir wollen damit unseren grünen Wähler*innen eine Entscheidungshilfe anbieten“, erklärt Steiner, der als IT-Berater tätig ist, weiter.

„Da die nächsten zwei Jahre ohne Wahlen ablaufen werden, wollen wir uns in dieser Zeit stärker um unser Profil und die Mitgliederpflege kümmern“, leitet Andreas Brems die Vorschau auf die Planungen 2015 ein. So soll es unter anderem einen Tag der offen Tür im Mai und eine Mitgliederfahrt auf der TWE-Strecke sowie eine Aktion zum Weltklimagipfel in Paris im November geben. Aber es wurden auch die Schwerpunkte bei den politischen Themen vorgestellt: Es wird beispielsweise um das grüne Kernthema Umwelt und das viel zu wenig beachtete Thema „Pflege im Alter“ gehen, zu dem ein Diskussionsabend geplant sei.

„Wir würden uns wünschen, dass noch viel mehr Bürgerinnen und Bürger den Weg in die Kommunalpolitik finden“, sagt Andreas Brems und spricht damit wohl so manchen Kommunalpolitikerinnen und -politikern aus dem Herzen. „Außerdem macht Kommunalpolitik auch Spaß“, sagt Andreas Brems. Man treffe sich mit Mitbürger*innen und spreche über Themen, die vor Ort wichtig seien und finde in der Diskussion ganz neue Ideen und Möglichkeiten. Daneben erfahre man oft von neuen Planungen und Entwicklungen sehr früh und könne dann Einfluss nehmen, zählt der Vertriebskaufmann auf.

18Mrz

Beer: Rot-Grünes Schulrechtsänderungsgesetz reagiert auf gesellschaftliche Veränderung

Sigrid BeerZur Verabschiedung des 11. Schulrechtsänderungsgesetzes durch den Landtag erklärt Sigrid Beer, schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Öffentliche Bekenntnisschulen sind ein Bestandteil der nordrhein-westfälischen Schullandschaft und haben Verfassungsrang. Das bleibt auch weiterhin so. Mit dem Gesetz reagieren wir auf geänderte gesellschaftliche Verhältnisse und entsprechen den Änderungswünschen vor Ort. So wird das Quorum zur Umwandlung von Bekenntnis- in Gemeinschaftsgrundschulen von zwei Drittel auf 50 Prozent +1 gesenkt. Außerdem können in Zukunft die Kommunen als Schulträger selbst eine Umwandlung initiieren. Am Ende entscheidet aber die Mehrheit der Eltern, ob die Bekenntnisschule bleibt oder umgewandelt wird.

Mit dem Beschluss des Landtags konnte ein zweijähriger Prozess erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Im engen Austausch mit den Kirchen haben wir eine einvernehmliche Lösung erreicht. Auf Anregung der Kirchen haben die Koalitionsfraktionen in einem Entschließungsantrag festgestellt, dass auch an Bekenntnisschulen Religionsunterricht einer anderen Konfession angeboten kann und klargestellt, dass der Besuch von Schulgottesdiensten auch an Bekenntnisschulen nicht verpflichtend gemacht werden darf.“

14Mrz

Tough enough to wear pink!? – Stark genug, um rosa zu tragen!?

GenderabendDr. Ulrike Graff zitierte zu Beginn der Diskussion diesen Aufdruck auf einem rosafarbenen T-Shirt eines Zehnjährigen. Damit war der Einstieg in die Geschlechterdebatte getan. Eine anregende Diskussion der Teilnehmerinnen um Mädchen- und Jungen-Spielzeug sowie über typische Verhaltensmuster entbrannte daraufhin im GRÜNEN Büro.

Das fachliche Anliegen einer guten Erziehung für Mädchen und Jungen mündet in eine Grundsatzdebatte um die Koedukation (gemeinsame Bildung von Jungen und Mädchen). “Sollen wir Jungen und Mädchen wieder trennen? Sollen wir zurück in die alte Mädchen- und Jungenerziehung?” waren Fragen, mit denen sich die Gruppe an diesem Abend auseinandersetzte.

Nach der jahrhundertealten traditionellen Geschlechtertrennung war die Koedukation ein riesiger Fortschritt. Die Freude über diese bildungspolitische Errungenschaft war jedoch so groß, dass es lange dauerte, bis überprüft wurde, ob sie ihre Ziele erreicht, erfuhren die Teilnehmerinnen von Ulrike Graff. Die feministische Pädagogik benannte die Grenzen der Koedukation und experimentierte mit Mädchengruppen in Schule und Jugendarbeit.

Die gute Nachricht ist: Monoedukation funktioniert für Mädchen und Jungen! Sie ist geeignet, Freiraum für Selbstbestimmung zu geben, die über Geschlechterstereotypen hinausgehen kann. Mädchen und Jungen können ihre Vorlieben entfalten und Neues ausprobieren. In der geschlechtshomogenen Gruppe haben zukünftige Programmiererinnen und Kinderpfleger eher eine Chance als in der gemischten – einfach weil sich Jugendliche hier eher trauen, Untypisches zu wagen, und weil innerhalb der Geschlechter eine größere Vielfalt existiert als zwischen ihnen.

Die schlechte Nachricht lautet – immer noch wird der geschlechtshomogene Ansatz hinterfragt: Nur für Mädchen oder nur für Jungen, das hatten wir doch schon – damals! Und zu Recht wollen Mädchen keinen Physikkurs, wenn sie spüren, dass er im Grunde als Mädchenförderung angesehen wird. Ebenso wie die Jungen Deutsch boykottieren, wenn es als Jungenförderung läuft.

Ohne den Anspruch auf eine Lösung, aber mit dem Bewusstsein “Veränderungen beginnen im Kopf” endete der Vortrags- und Diskussionsabend.

10Mrz

FUKUSHIMA-Mahnwache

Zur Fukushima-Mahnwache, die am 9. März auf dem Berliner Platz in Gütersloh statt fand, hatten sich etwa 50 Personen eingefunden. Auch der GRÜNE Ortsverband Gütersloh war gut vertreten.

KVOV Güterslohabschalten

Die Bürgerinitiative Energiewende Gütersloh gab am Rand der Kundgebung bekannt, dass sie zu einem Dokumentarfilm zum Thema Atom-Endlagerung am Mittwoch, 25.3. um 20.00 Uhr ins Bambi-Kino einladen:

Die Reise zum sichersten Ort der Erde:

Wir sitzen auf 350.000 Tonnen hochradioaktiven Abfall und jährlich kommen über 10.000 Tonnen dazu. Wohin aber mit dem Müll?…

YouTube Preview Image

(Weiterer Vorführungstermin: Sonntag, 22.03.2015 um 17:30 Uhr)

26Feb

Einladung zum Vortrag: Stark genug um rosa zu tragen!?

Dr. Ulrike GraffDer Ortsverband Gütersloh lädt im Rahmen der Reihe “Alles anders – alles neu?” der Gleichstellungsstelle zum Vortragsabend ins GRÜNE Büro ein. Besonders angesprochen sind Eltern und Menschen, die beruflich mit der Erziehung von Kindern zu tun haben. Als Referentin konnten wir Dr. Ulrike Graff gewinnen, Leiterin des Forschungsprojektes: “Selbstbestimmung und Geschlecht. Bildungsqualitäten genderpädagogischer Angebote der Jugendarbeit und im Kontext der Ganztagsschule” an der Universität Bielefeld.

Stark genug um rosa zu tragen!?
Wie eine geschlechterreflektierende Erziehung für Jungen und Mädchen gelingen kann.

Jungen und Mädchen (ebenso wie deren Väter und Mütter) sind heute mit sehr widersprüchlichen Phänomenen konfrontiert: einerseits gibt es Sympathien für Mädchen, die sich für Technik interessieren und für Jungen, die über den Beruf des Erziehers nachdenken, andererseits werden klassische Geschlechterbilder reproduziert, z. B. in der Mode oder beim Spielzeug.
Pädagogik steht hier vor der Herausforderung, Freiraum für Selbstbestimmungsprozesse von Jungen und Mädchen zu lassen. In der Veranstaltung werden erziehungswissenschaftliche und geschlechtertheoretische Konzepte vorgestellt, die konkret und anschaulich Hinweise darauf geben, wie eine geschlechterreflektierende Erziehung gelingen kann.

Datum: 12. März 2015

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Geschäftsstelle Bündnis 90/ Die GRÜNEN, Böttchergasse 4, 33330 Gütersloh

Der Eintritt ist kostenlos.

20Feb

Mahnwache Fukushima

Atomkraft_Nein_Danke.svgAnlässlich des 4. Jahrestags der Katastrophe von FUKUSHIMA findet auch in diesem Jahr eine Mahnwache in Gütersloh statt.

Montag 09.03.2015
17:30 Uhr Andacht in der Martin Luther Kirche, Berliner Platz
18:00 Uhr Mahnwache auf dem Berliner Platz

Eingeladen als Referent: Karsten Schmeißner aus Detmold, Mitglied im Bündnis „Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten“ und Vorstandsmitglied im Rechtshilfefonds „Atomerbe Grohnde e.V.“

20Feb

Freifunk Gütersloh: wir sind dabei!

18Feb

Bambi-Programmhinweis: Der Bauer und sein Prinz

Prince-Charles-organic-farming

Freitag 20.02.2015 um 20:00 Uhr im Bambi-Kino,

Sonntag 22.02.2015 um 17:30 Uhr im Bambi Kino

„Man muss der Natur etwas zurück geben. Heutzutage geben wir nichts zurück – wir nehmen nur !“ Prince Charles

Sieht so das Paradies aus? Bertram Verhaag entführt uns mit opulenten poetischen Bildern nach Südengland auf die Ökologische Farm von Prinz Charles.
Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson jetzt schon seit 30 Jahren. Die einmalige Zusammenarbeit der beiden beweist mit poetisch eindrücklichen Bildern, wie ökologische Landwirtschaft funktioniert und welcher Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgeht.
Bertram Verhaag beobachtete die beiden Visionäre mehr als fünf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch. Der Prince of Wales fühlte sich dem ökologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort „nachhaltig“ noch nicht mal kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen Bauern überzeugen kann, Land im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu bewirtschaften.
Das ist den beiden eindrücklich gelungen und Bauern aus ganz Britannien pilgern zur Duchy Homefarm und holen sich dort den Mut und das Wissen ihre eigene Landwirtschaft umzustellen

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