Berliner Straße: Gute und gefahrlose Erreichbarkeit der Innenstadt ist für alle wichtig

„Wir sollten bei der Gestaltung der Berliner Straße im Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes den Bedarf für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Auge haben. Dieser Abschnitt ist ein äußerst wichtiger Zugangsbereich zur Innenstadt – für alle, die aus dem nördlichen und westlichen Stadtgebiet kommen“, verdeutlicht Birgit Niemann-Hollatz als Fraktionssprecherin die Sicht der GRÜNEN Ratsfraktion. Die GRÜNEN halten 43 Autostellplätze in diesem Bereich für ausreichend. Seit einem halben Jahr stehen schon keine Parkplätze auf dem Konrad-Adenauer-Platz mehr zur Verfügung. „Wir haben nicht bemerkt, dass es deshalb in den letzten sechs Monaten Engpässe bei Parkplätzen in der Stadt gegeben hat. Auch in der Vorweihnachtszeit sind keine Probleme bekannt geworden“, wundert sich Birgit Niemann-Hollatz über die Reaktionen der anderen Fraktionen und des Gütersloher Einzelhandels, der offensichtlich die Relevanz der radelnden Kunden für den Umsatz der Geschäfte klar unterschätzt. Die Kritik der GRÜNEN an den vorgelegten Plänen geht in eine ganz andere Richtung: Die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radfahrenden sind nicht ausreichend beachtet worden. „Wir sorgen uns um die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer. Die Zugänglichkeit zur Fußgängerzone vom Konrad-Adenauer-Platz und der Berliner Straße wird mit der geplanten Wendemöglichkeit für Autos im Vergleich zu heute nicht entscheidend verbessert. Wir sollten heute schon bei dieser Planung berücksichtigen, die Strenger- und die Schulstraße zu Fahrradstraßen zu machen.  Auch die vorgestellte Planung an der Kreuzung der Berliner Straße mit der Friedrich-Ebert-Straße ist für Radfahrende nicht optimal. Dieser Abschnitt der Berliner Straße muss für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gut und vor allem gefahrlos nutzbar sein. Die Erreichbarkeit der Innenstadt ist wichtig. Vor lauter Rufen nach Autostellplätzen sollte man nicht die Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit vergessen. Der Rad- und Fußverkehr wird in Zukunft deutlich zunehmen“.

 

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