15.02.2012: PM Grüne 15022012 Grüne wählen neue Doppelspitze
Grüne wählen neue Doppelspitze
Bewegung im Gütersloher Ortsverband der Bündnisgrünen: Mit Maik Steiner steht neben dem bereits bekannten Sprecher Andreas Brems ein neuer Mann an der Doppelspitze des Grünen Ortsverbands. Jasmin Allouch, in den Jahren zuvor mit Brems Sprecherin, stand aus beruflichen Gründen, die einen Umzug nach Köln erforderlich machten, nicht mehr zur Wiederwahl und hatte zuvor auch ihr Ratsmandat abgegeben. Kassierer bleibt Martin Sellenschütter, Beisitzerin die Landtagsabgeordnete Wibke Brems. Verstärkt wird das Team durch Cortnie Shupe und Dirk Reinke.
Maik Steiner ist seit der Kommunalwahl 2010 sachkundiger Bürger im Rat und steht für den Parteinachwuchs. Andreas Brems, der die Grünen ebenfalls in mehreren Ratsausschüssen vertritt, steht für die Erfahrung. Das Sprecher-Doppel wird von der Landtagsabgeordneten Wibke Brems, der Sprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik der grünen Landtagsfraktion, und dem langjährigen Kassierer Martin Sellenschütter unterstützt. Neu in diesem Team sind Dirk Reinke sowie Cortnie Shupe, die aus dem US-Staat Oregon stammt.
An der Schwerpunktsetzung der Grünen für die kommende politische Arbeit lässt Maik Steiner keinen Zweifel: „Unsere Veranstaltungsreihe „Gütersloh Erneuerbar“, in der es um eine nachhaltige Neuausrichtung der Energieversorgung für unsere Stadt geht, wird einen Schwerpunkt der Arbeit auch im Jahr 2012 bilden“, so der IT-Systemadministrator, der auf den nächsten Termin dieser Veranstaltungsreihe am 26. März verweist, bei dem neben anderen Experten Staatssekretär Horst Becker aus dem NRW-Verkehrsministerium über zukunftsweisende Formen der Mobilität berichten wird.
Auch wenn die Grünen entgegen dem allgemeinen politischen Trend seit Jahren Parteimitglieder gewinnen und wachsen, steht die Gewinnung und Einbindung weiterer Unterstützer weit oben auf der Aufgabenliste des Ortsverbands. Andreas Brems: „Politik vor Ort ist spannend, aber sie macht noch mehr Spaß, wenn wir sie auf viele Schultern verteilen können. Wer sich engagieren und die Politik vor der eigenen Haustüre mitgestalten möchte, der findet bei uns stets offene Arme und kann sich einbringen.“
Foto „Grüne Gütersloh“: v.l. Wibke Brems MdL (30), Dirk Reinke (50), Cortnie Shupe (29), Kassierer Martin Sellenschütter (41) und die beiden Sprecher Andreas Brems (60) und Maik Steiner (33).
11. 04. 2011: PM 110411 Protest gegen Tiere im Zirkus
Protest gegen Tiere im Zirkus
Wer am Samstagnachmittag den Zirkus Renz besucht hat, kam in den Genuss einer besonderen Vorführung – im Freien, vor dem Zelt. Insbesondere gab es dabei das zu sehen, was im Zirkus selbst von Kunststücken und Glanz überdeckt wird: Stereotype Verhaltensmuster der Tiere, wie z.B. das monotone Hin-und-Her-Schwenken der Köpfe und das „Tigern“ von einer Ecke zur anderen. “Obgleich bekannt, machen sich nur wenige Zirkusbesucher klar, woher diese Verhaltensauffälligkeiten kommen“, erläutert Jasmin Allouch, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Stadt Gütersloh: „Sie sind Zeichen erheblicher psychischer Schäden der Tiere, entstanden durch Kettenhaltung oder Enge im Käfig, ungenügende Sozialkontakte und weitere unwürdige Bedingungen, wie sie in jedem Zirkus herrschen, der Tiere zu Sklaven der Unterhaltung für die Menschen macht.“ Die permanente Gefangenschaft, fragwürdige Dressurmethoden und artuntypische Kunststücke ziehen bei den Zirkustieren zudem auch eine Reihe körperlicher Schäden nach sich, es kann u.a. zu selbstverletzendem Verhalten kommen.
Auf diese Problematik haben als Tiere verkleidete Aktivisten des regionalen Bündnisses für Zirkus ohne Tierleid symbolisch aufmerksam gemacht. Die von ihnen dargestellten Leiden der Tiere sind jedoch die Realität in Zirkusbetrieben.
„Viele Eltern glauben, dass sie ihren Kindern mit einem Zirkusbesuch etwas Gutes tun“, so Simon Anhut vom Verein „Die Tierfreunde e.V.“. „Wir möchten dazu aufrufen zu hinterfragen, ob die falsche Vorstellung vom Verhalten der Tiere und die Legiti-mierung der Unterdrückung anderer Lebewesen zum Spaß, welche ein Tierzirkus vermittelt, etwas Gutes und Richtiges für Kinder oder irgendjemanden sein kann.“.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mithilfe gibt es unter www.zirkus-ohne-tierleid.de













